Weihnachtsmarkt an der Kolping Akademie Kaufbeuren

Posaunen, Akkordeons, Applaus – und ein Stück, das einfach nicht „versehentlich“ verschwinden wollte.

Weihnachtsmarkt an der Kolping Akademie Kaufbeuren

Am 10. und 11. Dezember 2025 wurde der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren (Adolph-Kolping-Straße 2) wieder zu einem stimmungsvollen Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit. Jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr gab es dort nicht nur einen liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt, sondern auch musikalische Beiträge – und wir durften gleich an zwei Tagen mit dabei sein.

🎺 Tag 1: Posaunenchor – bewährte Tradition

Am 10. Dezember spielte der Posaunenchor Günzach – und das inzwischen ganz traditionell, denn der Chor ist schon seit vielen Jahren bei Kolping zu Gast. Wie immer wurden wir mit reichlich Applaus belohnt und dazu noch mit warmen Getränken bestens versorgt. So macht man Musik im Advent gern: draußen frisch, innen (und in der Tasse) warm.

🪗 Tag 2: Akkordeonclub – Premiere mit Verstärkung

Am 11. Dezember hatte dann der Akkordeonclub Günzach seinen Premieren-Auftritt auf dem Kolping-Weihnachtsmarkt – dieses Mal verstärkt durch das Akkordeon-Orchester Wildpoldsried. Auch hier: freundliches Publikum, gute Stimmung und spürbar viel Freude auf beiden Seiten.

Ein Markt mit Atmosphäre und richtig viel zu entdecken

Was diesen Weihnachtsmarkt besonders macht, ist die Mischung aus Kreativität, Handwerk und Gemeinschaft. Es gab einen Stand mit Plätzchen und Eingemachtem aus der Hauswirtschaftsabteilung, liebevoll gefertigte Stücke aus der Holzwerkstatt, einen internationalen Stand mit Spezialitäten – und dazu Dekoartikel und vieles mehr. Überall wurde geratscht, gelacht, probiert und geschlendert. Kurz: ein Markt, bei dem man gern etwas länger stehen bleibt, selbst wenn die Zehen schon diskutieren.

🥜 Der „Zwischenfall“: Drei Nüsse, null Ausreden

Einen kleinen Zwischenfall gab es dann aber doch noch: Unser Dirigent Helmut hat klammheimlich versucht, unser neues Lieblingsstück „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ unter den Tisch fallen zu lassen. Dieses Stück hatten wir erst kurz zuvor auf dem Obergünzburger Weihnachtsmarkt zum ersten Mal gespielt – und wir Musikanten waren uns einig: Das bleibt im Programm!

Natürlich hatte Helmut die Partitur „vergessen“. Doch so schnell kam er nicht davon. Claudia, die Dirigentin aus Wildpoldsried, die bei uns in der ersten Stimme mitspielte, hatte ihre Partitur in der Notenmappe – und half Helmut bereitwillig aus. Ergebnis: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ wurde gespielt, das Publikum freute sich – und Helmut hat wieder etwas gelernt: Manche Stücke lassen sich nicht verstecken. 😉

🍟 Wurst, Pommes – und eine sehr wichtige Erkenntnis

Nach der Musik gab’s noch etwas zu essen: Die einen entschieden sich für rote oder weiße Wurst, die anderen für Pommes mit Mayo. Besonders gefreut hat das vor allem Claudia – denn zuhause gibt’s bei ihr keine Mayo. Das sind eben die kleinen Dinge, die einen Weihnachtsmarkt-Auftritt perfekt abrunden. ^^

Wir bedanken uns herzlich bei der Kolping Akademie Kaufbeuren für die Einladung und die tolle Organisation – und freuen uns, wenn wir auch künftig wieder ein Teil dieser besonderen vorweihnachtlichen Atmosphäre sein dürfen.

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Posaunenchor Günzach e.V. – Musik verbindet!